Donnerstag, 8. September 2011

Liberale Tafelrunde mit Frank Schäffler

Rekordbeteiligung: Über 80 Teilnehmer bei der Tafelrunde mit dem Chefkritiker der Euro-Rettungspakete Frank Schäffler.

Dienstag, 15. März 2011

WI-Bank (Offenbach): 40 Millionen für Offenbacher Projekte



WI-Bank (Offenbach): 40 Millionen für Offenbacher Projekte

Die in Offenbach ansässige Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WI-Bank) hat im Jahr 2010 über 40 Mio. € für Projekte in der Stadt Offenbach bewilligt und mehr 33 Millionen Euro für Vorhaben in  Offenbach ausgezahlt. Dies schilderte der Sprecher der Geschäftsleitung des Instituts Dr. Herbert Hirschler anlässlich der „Liberalen Tafelrunde“ des Liberalen Mittelstands. Schwerpunkt sei 2010  das Konjunkturprogramm gewesen, gefolgt von Maßnahmen im Wohnungs- und Städtebau  sowie der Wirtschaftsförderung. „vor allem Mittel für die Finanzierung von Investitionen bereitgestellt“, so Hirschler. Im Bereich Wirtschaftsförderung stellte die WI-Bank für Offenbach rund 2 Mio. € zur Verfügung.  In nicht unerheblichem Umfang seien ebenfalls Maßnahmen auf dem Gebiet der Qualifizierung und Beschäftigung junger Menschen unterstützt worden.

Bei seinem Referat zum Thema „Monetäre Förderung des Mittelstands in Hessen” erläuterte Hirschler die Förderprodukte der Bank. Darlehen für Existenzgründungen und Investitionen  sind in der Wirtschaftsförderung die zentralen Instrumente.  Finanziert werden können aber auch Betriebsmittel und Warenlager.  Speziell für kleine Unternehmen wird ein Programm angeboten, mit dem Nachrangkapital zur Verfügung gestellt werden kann.   Auch beetilungen an kleinen und mittleren Unternehmen können als Instrument der Wirtschaftsförderung eingesetzt werden.  Die Bank verfüge über eine Bruttobilanzsumme von über 11 Milliarden € (31.12.2010). 2010 wurden rd. 3 Mrd. € an Kredite; Bürgschaften, Beteiligungen oder Zuschüsse bewilligt. Wer an Informationen über Förderprogramme interessiert ist, kann diese über das Internet (www.wibank.de) oder über die Förderhotline ( 0180 5 00 52 99)  erhalten.

„Eine Besonderheit ist das in der WI-Bank etablierte EU-Kompetenzzentrum. Es trägt der wachsenden Bedeutung der EU für die Förderpolitik in Hessen Rechnung“, so Hirschler. Das Zentrum helfe, europäische Fördermittel für hessische Unternehmen zu akquirieren, begleite europäische Entscheidungsprozesse und halte ständig Kontakt zu europäischen Förderbanken.    

Die WI-Bank arbeitet mit der jeweiligen Hausbank des Antragstellers zusammen und sei zur strikten Wettbewerbsneutralität verpflichtet. Von der Initiative und Kooperationsbereitschaft der Hausbanken hänge der Erfolg des Förderkonzepts entscheidend ab. Einige Hausbanken hätten ihr eigenes IT-System bereits in die Förderkonditionen der WI-Bank integriert. So werde es dem Kunden ermöglicht, mit einem einzigen Akt sowohl die Hilfe durch die Hausbank als auch die Förderung der WI-Bank zu beantragen. Der Offenbacher FDP-Fraktionsvorsitzende Oliver Stirböck sagte: „Wir sind froh, eine solche Institution in der Stadt zu haben und wollen dazu beitragen, dass Offenbacher Unternehmen ihre Hausbanken auf die günstigen Fördermöglichkeiten ansprechen“.

Die WI-Bank wurde im September 2009 als integraler Bestandteil der Landesbank Hessen-Thüringen (HELABA) errichtet und bündelt die bisher getrennten Institute IBH (Investitionsbank Hessen) und LTH-Bank, die sich beide mit monetärer Förderung im Auftrag des Landes beschäftigt hatten. Sie hat ihren Sitz in Offenbach.

Montag, 29. November 2010

Prof. Vöckler: Kreative Chance für den Imagewandel


Das kreative Cluster ist eine Chance für dein Imagewandel der Stadt Offenbach, aber auch der Region. So lässt sich die Liberale Tafelrunde mit Prof. Vöckler auf den den Punkt bringen. Der HfG-Stiftungsprofessor überzeugte bei seinem Auftritt  mit analytischem Denken, klarer Strategie und schneller Eingewöhnung in die Eigenheiten einer ungewöhnlichen Stadt: Offenbach. Wir sind uns sicher, dass die Professur allein mit ihrer Existenz (als Professur "Kreativität im urbanen Kontext"), aber auch durch spannende Vorschläge, dazu beitragen wird, Offenbach als Standort für Kreative nach außen zu positionieren.

Donnerstag, 28. Oktober 2010

ABG-Chef Junker informierte über Passivhauseprojekte der ABG

Über Passivhausprojekte der Frankfurter ABG informierte Frank Junker eloquent von der Frankfurter Wohnbaugesellschaft ABG. Er zeigte sich auch sehr überzeugt von der Vermarktungsfähigkeit des Projekts Hafen Offenbach. Es werde sich dort ein attraktives Wohngebiet entwickeln. Für die von der ABG gebauten Häuser zum Main sei definitiv kein sozialgebundener Wohnungsbau geplant. Mehr Infos zur Veranstaltung: demnächst.

Dienstag, 26. Oktober 2010

Der Liberale Mittelstand und das Feeling Bieberer Berg

Als Fortsetzung der Tafelrunde zum Thema "der OFC als mittelständisches Unternehmen" versetzten unsere beiden Tafelrundengäste Thomas Kalt und Andy Möller den Teilnehmer der Tafelrunde gewissermaßen eine Art "Praxisschock", der viel allerdings sehr angenehm aus: rund 20 Teilnehmer der Tafelrunde konnten nicht nur den heiligen Rasen betreten, sondern auch das 2:1 gegen Babelsberg sehen. Und dabei das einmalige "Feeling Bieberer Berg" erleben.

 



Auch die Autorin von Offenbachs interessantestem Blog hat ins Stadion gefunden - nämlich diese hier.

Dienstag, 5. Oktober 2010

Kickers-Spitze überzeugt im Gut Neuhof


"Kickers-Spitze" ist dieser Tage von beinahe von besonders wortsinniger Bedeutung. Der Verein führt die 3. Liga an und spielt richtig guten Fußball. Die Spitze der OFC-Kickers-GmbH in Form ihres Sportmanagers Andy Möller und ihres kaufmännischen Geschäftsführers Thomas Kalt war zu Gast bei der Liberalen Tafelrunde. Es gehört nicht zu den Usancen der Tafelrunde, dass konkrete Inhalte über Pressemitteilungen, Presseberichte oder das Internet öffentlich gemacht werden. Es kann jedoch angemerkt werden, dass beide zeigten, was sie erfolgreich macht: Teamfähigkeit, eine von Grund auf erlernte bzw. über viele Jahre erworbene Kompetenz im Fußballgeschäft, dabei unterschiedliche Kompetenzfelder sowie ein klarer Blick für das Machbare und Leistbare, ohne dabei visionslos zu sein. Einig war man sich auch, dass das neue Stadion eine Chance bietet, mehr Fans in Stadion zu bringen und den Verein langfristig in der 2. Liga zu etablieren. Auch die geplante Dimension des Stadions entspreche dem, was sich Stadt Offenbach und Verein leisten können.

PS: Bekanntlich hatte die Offenbacher FDP einem Stadion-Neubau erst zugestimmt als das Land eine höhere Summe bewilligt hatte und das ursprüngliche 40-Millionen-Euro-Plus-Stadion auf eine realistische Dimension - geplant sind maximal 27 Millionen - eingedampft wurde; gewissermaßen wird das Stadion zu mehr als 80 Prozent durch das Land bezahlt. Der städtische Anteil wird durch Einsparungen bei anderen Investitionen finanziert.

Donnerstag, 26. August 2010

Otto Fricke: Alle sind für Sparen - bei den anderen

In intimer Atmosphäre verschaffte FDP-Haushaltsexperte Otto Fricke den Besuchern intime Enblicke in die Politik - jenseits von dem, was Medien berichten. Er beschrieb zudem eindrücklich die Unterscheide im Entscheidungsprozess von Unternehmen und der Politik. Fricke sprach sich für einen konsequenten Sparkurs aus. Zwar seien alle grundsätzlich für Sparen. Doch wenn es konkret werde, kämen die Widerstände aus allen Parteien - frei nach dem Motto: "Sparen ja - aber bei den anderen".